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4. Verkehrspolitisches Forum der Gewerkschaft der Polizei (GdP)
GdP und Deutsche Verkehrswacht wollen gemeinsam Verkehrsunfallprävention intensivieren
Potsdam/Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist am 1. März 2016 der Deutschen Verkehrswacht e. V. (DVW) als ordentliches Mitglied beigetreten. Sichere Straßen, verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer und so wenig Verkehrsunfallopfer wie möglich sind laut GdP gemeinsame Ziele der DVW und der mit rund 177.000 Mitgliedern größten Arbeitnehmervertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. „Die GdP unterstützt die jahrzehntelange Arbeit der 1924 in Berlin gegründeten Verkehrswacht und will künftig mit ihr zusammen, die Verkehrsunfallprävention in Deutschland intensiv voranbringen. Es ist gut zu wissen, dass die DVW bei der Forderung der GdP nach einer spürbar wirksameren polizeilichen Verkehrsüberwachung an unserer Seite steht“, sagte der für Verkehrspolitik zuständige stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Arnold Plickert auf einem von der GdP veranstalteten Verkehrsexpertentreffen am Mittwoch in Potsdam. Die GdP ist die einzige Vertretung der Polizeibeschäftigten in der Deutschen Verkehrswacht sowie Mitglied des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).
An das Verantwortungsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer appellieren
DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig, Bundesminister a.D: „Schon jetzt sind zahlreiche Polizeibeamte Mitglieder in den örtlichen Verkehrswachten und dort als Privatpersonen ehrenamtlich tätig. So wie diese ihr Wissen in die Strukturen vor Ort einbringen und unsere Veranstaltungen bereichern, so freuen wir uns, die GdP als Mitglied unseres Verbands begrüßen zu dürfen.“

Plickert betonte, dass mehr Sicherheit auf den Straßen nicht nur durch Verkehrserziehung und -aufklärung, sondern auch durch eine höhere polizeiliche Präsenz und mehr polizeiliche Verkehrsüberwachung erzielt werden könne. Das gelte beileibe nicht nur für Autofahrer, sondern ebenso für Motorrad- und Fahrradfahrer, sowie für die Nutzer sogenannter Pedelecs und auch Fußgänger. Wie wichtig die Anwesenheit der Polizei im Verkehrsraum sei, beweise die erneut gestiegene Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr und die rund 2,5 Millionen Verkehrsunfälle auf den Straßen.

„Wer einen Streifenwagen im Rückspiegel bemerkt, fährt vorsichtiger, und wer eigentlich vorhatte, bei Rot über die Ampel zu gehen, bleibt lieber stehen, wenn er einen Polizeibeamten sieht“, so der GdP-Verkehrsexperte weiter. Es sei weiterhin richtig, an das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu appellieren, genauso richtig sei es jedoch, das Entdeckungsrisiko für Verkehrsverstöße hoch zu halten.

 

Quelle: Gewerkschaft der Polizei, 09.03.2016

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