Polizei: GdP macht auf Personaldefizit aufmerksam

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Polizei: GdP macht auf Personaldefizit aufmerksam

Im Rahmen einer Landespressekonferenz, zu der die GdP geladen hatte, berichtete deren Landesvorsitzender Hagen Husgen von Personalabbau, hohem Krankenstand und einer bis an die Grenzen gehenden Belastung bei der sächsischen Polizei. Dennoch verstärke sich das Gefühl, so Husgen, dass positive Meldungen des Innenressorts den Eindruck erwecken sollen, es werde alles getan, um die Polizeiarbeit voranzutreiben, den Beruf attraktiver zu machen und den Freistaat als eines der sichersten Bundesländer zu erhalten. „ Es reicht nicht, zur Bekämpfung der Kriminalität verschiedene Fahndungsgruppen wie „Neiße“, „Elbe“ oder „Autobahn“ aus dem Boden zu stampfen und Fahrräder durch Leipzig radeln zu lassen, wenn im Vorfeld schon feststeht, dass das notwendige Personal aus den Beständen rekrutiert wird.“ Wirtschaftsvertreter aus Görlitz und der Oberlausitz, die auf Einladung der GdP an der Pressekonferenz teilnahmen, bestärkten diese Auffassung. So schätzen beispielsweise 60 Prozent der Unternehmen des Landkreises Görlitz die Sicherheitslage schlecht ein und 61 Prozent vermissen die polizeiliche Präsenz. Die GdP macht nun auf Großplakaten in mehreren Städten auf die Defizite in der sächsischen Polizei aufmerksam.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 10/2013


 

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